Bei einer Holzbrille wählst du neben der Form auch das Holz. Und das sitzt mitten im Gesicht. Die Farbberatung kennt eine einfache Faustregel, die dir die Auswahl deutlich erleichtert.
Warm, kühl oder neutral
Schau dir bei Tageslicht die Adern an deinem Handgelenk an. Wirken sie eher grünlich, hast du vermutlich einen warmen Unterton. Wirken sie bläulich, ist er eher kühl. Kannst du dich nicht entscheiden, liegst du wahrscheinlich dazwischen, und dann passt vieles.
Warmer Unterton
Warme Hauttöne vertragen Holz mit Rot- und Goldanteil gut. Schau dir Rosenholz an oder ein mittleres Braun wie Nussbaum. Beide greifen den Ton der Haut auf, statt gegen ihn zu arbeiten.
Kühler Unterton
Bei kühlen Hauttönen wirken dunkle, eher gedeckte Hölzer ruhiger. Räuchereiche und Palisander sind hier einen Blick wert. Wer Kontrast mag, kann auch zu sehr heller Eiche greifen.
Haare und Augen zählen mit
Bei hellen Haaren kann eine sehr dunkle Fassung schnell schwer wirken. Dann ist Eiche oder ein mittlerer Ton oft die bessere Wahl. Dunkle Haare und Augenbrauen tragen dunkles Holz meist mühelos. Und wer es auffällig mag, schaut sich Zebrano mit seinen Streifen an.
Faustregel, kein Gesetz
Farbberatung liefert Tendenzen, keine Pflicht. Viele tragen genau das Holz, das ihnen gefällt, und sehen damit gut aus. Auf den Produktseiten siehst du, welche Holzart es bei welchem Modell gibt. Denk daran, dass deine Brille eine eigene Maserung hat und leicht vom Foto abweichen kann.





